Dietrich-von-Topfstedt-Haus – ein Bauprojekt, das Geschichte schreibt

Im Jahr 1363 vermachte der wohlhabende Erfurter Ratsherr und Bürger Dietrich von Topfstedt dem Kloster St. Martini im Brühl einen großen Weingarten und sein Gut im unweit gelegenen Schmira. Damit legte er vor mehr als 600 Jahren den Grundstein für das Stiftungsvermögen der Vereinigten Kirchen- und Klosterkammer Erfurt (VKK).

 

 

In Erinnerung an diese gewissermaßen Geburtsstunde der Stiftung hat die VKK eine Einrichtung für Betreutes Wohnen mit integrierter Tagespflege nach ihm benannt. Die Stiftung ist Bauherr des Gebäudes, Generalmieter und Betreiber des Dietrich-von-Topfstedt-Hauses ist die »aiutanda PflegeBienen Unternehmensgruppe PML - Pflege mit Leidenschaft« 

 

 Am 3. Juli 2019 wurde traditionell, mit Richtspruch und Segen, das Richtfest gefeiert.

 

  

 

 

                                                                  

 

 

  

Die ökumenische Einsegnung der Räumlichkeiten unter Corona-Bedingungen fand am 24. April 2020 im kleinen Kreise statt.     

                                                                                                

                                                                                                               

 

Das moderne Gebäude in bester Lage im Stadtteil Brühl verfügt über 39 Wohneinheiten, eine Tagespflege, vier Zimmer für die Verhinderungspflege sowie zwei Besucherappartements.

 

 

Von Baubeginn im September 2018 bis zur Fertigstellung April 2020 vergingen gerade einmal 20 Monate.         

                                                                                                          

 

Für die VKK stellt das Bauprojekt einen Paradigmenwechsel dar. Bislang erwirtschaftete die Stiftung ihre Erträge aus Pachteinnahmen, Erbbauzinsen und der Forstwirtschaft, nunmehr tritt sie erstmals als Bauherr auf. Die Gesamtkosten beliefen sich auf ca. 14 Millionen Euro. 

Mit dem Neubau kehrt die VKK an ihre Ursprünge zurück: Das Dietrich-von-Topfstedt-Haus liegt im Brühl, wo auch das ehemalige Zisterzienserinnen-Kloster St. Martini seinen Sitz hat - eben jenes Kloster, dem der Ratsherr Dietrich von Topfstedt damals sein Hab und Gut vermachte, damit die Schwestern für das Seelenheil seiner Familie und seiner Nachfahren beteten.

 

DEM WILLEN DER STIFTER FOLGEND – DER ZUKUNFT VERPFLICHTET

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